Was ist ein „High Concept“-Film?

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Der Terminus „High Concept“ wurde in der Filmindustrie selbst geprägt (unter anderem wird der ehemalige Disney-Boss Michael Eisner als Erfinder des Begriffs angesehen). Dabei handelt es sich um eine Marketing-Strategie, die sich ab Mitte der 1970er-Jahre mit Big-Budget-Produktionen wie „Der weiße Hai“ (1975) und „Krieg der Sterne“ (1977) etablierte.

Ansatzpunkt der Vermarktung ist dabei die Story, die sich in 25 Worten zusammenfassen oder sogar nur durch die Nennung des Titels evozieren lassen soll. In der Produkt-politik zählte in den High-Concept-Filmen der 1980er-Jahre die ausgefallene Repräsentation in Form von Set Design und Spezialeffekten oft mehr als inhaltliche Tiefe. Da mittlerweile fast jede Geschichte schon einmal verfilmt wurde, zeichnen sich High-Concept-Filme heutzutage durch eine sehr außergewöhnliche Ausgangs-situation, wie in „Überleben“ aus. Bekannte High-Concept-Filme sind „Speed“ (1994), „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993), „Bruce Allmächtig“ (2003), „Tootsie“ (1982), „Big“ (1988) und „Nicht auflegen!“.

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